„In 5 Minuten zur eigenen Profi-Website!“ verspricht die Werbung — im selben Tonfall, in dem die Chipstüte verspricht, dass man nach einer aufhören kann. Beides stimmt eher selten. Schauen wir nüchtern, was ein Baukasten wie Wix wirklich kann und wo die Profi-Lösung die Nase vorn hat.
Die Kostenfalle hinter dem Lockangebot
Auf den ersten Blick ist ein Baukasten spottbillig. Dann willst du aber eine eigene E-Mail-Adresse, keine fremde Werbung auf deiner Seite und ein paar anständige SEO-Funktionen — und plötzlich klettern die Monatsgebühren wie die Heizkosten im Januar. Über drei bis fünf Jahre gerechnet zahlst du oft mehr als für ein einmaliges Agenturprojekt. Nur dass die Website dann dir gehört und nicht zur Miete läuft.
Ladezeit und SEO: der unsichtbare Bremsklotz
Baukastensysteme schleppen im Hintergrund jede Menge Code-Ballast mit sich herum, den deine Seite nie gebraucht hat — wie ein Kombi, der dauerhaft mit angezogener Handbremse fährt. Das kostet Ladezeit, und Ladezeit ist ein direkter Rankingfaktor bei Google. Im lokalen Wettbewerb zieht die Baukastenseite deshalb erstaunlich oft den Kürzeren.
Ein Baukasten ist super, um etwas auszuprobieren. Deine Geschäftsgrundlage ist aber kein Probelauf.
FAQ zum Thema
Ich habe schon eine Wix-Seite — war das jetzt rausgeworfenes Geld?+
Überhaupt nicht. Für den Start war sie genau richtig, und vieles davon — Texte, Bilder, deine Erfahrungen, was funktioniert hat — lässt sich übernehmen. Sieh es einfach als Praktikum für deine künftige Profi-Seite.
Geschrieben von Marcel Rene Heinrich
Gründer und Webdesigner von MH Studios. Erstellt professionelle, rechtssichere Websites für Unternehmen, Selbstständige und Betriebe jeder Branche im Münsterland.
