Handwerkersoftware vergleichen: worauf es wirklich ankommt
Die Funktionsliste entscheidet fast nie. Entschieden wird an sechs Punkten, die in keinem Prospekt vorne stehen.
- Keine Grundgebühr
- Keine Lizenz pro Mitarbeiter
- Keine Mindestlaufzeit

Beim Vergleich von Handwerkersoftware entscheiden sechs Kriterien: Wer richtet ein? Wie schnell bekommst Du eine Antwort? Lässt sich die Software an Deine Abläufe anpassen? Hängt sie an Deiner Buchhaltung? Wie wird mit Kundendaten umgegangen? Und woran bindest Du Dich vertraglich? Funktionslisten sind bei fast allen Anbietern austauschbar.
Softwareentscheidungen im Handwerk scheitern selten an fehlenden Funktionen. Sie scheitern daran, dass die Software nie richtig in Betrieb genommen wurde — weil niemand Zeit hatte, sie einzurichten, und weil bei der ersten Frage niemand erreichbar war.
Auswahlkriterien
Sechs Fragen, die Du jedem Anbieter stellen solltest
Nimm sie mit in jedes Verkaufsgespräch — auch in unseres.
1. Wer richtet die Software ein?
Die entscheidende Frage überhaupt. Standardpakete kommen mit zweihundert Häkchen, die sich jemand zurechtklicken muss — und dieser Jemand bist im Zweifel Du, abends. Frage konkret: Werden meine Positionen, Vorlagen und Kundendaten übernommen, und von wem? Bei myCraftdesk kommt die Software fertig eingerichtet, abgestimmt auf den Betrieb.
2. Wie schnell bekommst Du eine Antwort?
Ein Support-Ticket, das drei Tage in der Warteschlange liegt, hilft niemandem, der morgens eine Rechnung rausschicken muss. Frage: Habe ich einen festen Ansprechpartner, der meinen Betrieb kennt, oder ein Callcenter? Und ist der Support im Preis enthalten oder ein Zusatzpaket?
3. Lässt sich die Software an Deine Abläufe anpassen?
Jeder Betrieb dokumentiert anders. Frage: Kann ich die Felder meines Arbeitsnachweises festlegen? Was passiert, wenn später ein Feld fehlt — kostet das extra, dauert es Monate, oder geht es überhaupt? Wenn die Antwort lautet, dass der Betrieb sich anpassen muss, ist das die falsche Software.
4. Hängt sie an Deiner Buchhaltung?
Ohne Anbindung an die Buchhaltung wird jede Rechnung zweimal erfasst — und der Monatsabschluss beginnt mit dem Einsammeln von Belegen. Frage: Gibt es eine echte Schnittstelle oder nur einen CSV-Export? myCraftdesk ist direkt an Lexware Office angebunden.
5. Wie wird mit Kundendaten umgegangen?
Kundendaten zu sammeln kann jede Software. Interessant wird es beim Gegenteil: Frage, ob es eine DSGVO-Auskunft auf Knopfdruck gibt, ob aufbewahrungspflichtige Daten anonymisiert statt behalten werden und ob Löschungen protokolliert sind.
6. Woran bindest Du Dich?
Grundgebühr, Lizenz pro Mitarbeiter, Mindestlaufzeit: Drei Dinge, die kleine Betriebe zu Recht abschrecken, weil sie unabhängig von der tatsächlichen Nutzung anfallen. Frage außerdem: Was passiert mit meinen Daten, wenn ich aufhöre? myCraftdesk hat keinen dieser drei Punkte — abgerechnet wird prozentual pro Rechnung.
Warum hier keine Namen stehen
Auf dieser Seite wird kein Wettbewerber genannt. Das hat zwei Gründe: Namentliche Vergleiche mit Konkurrenzprodukten bringen rechtlichen Ärger, und sie veralten innerhalb weniger Monate, weil jeder Anbieter seine Funktionen weiterentwickelt.
Nützlicher sind die Fragen selbst. Nimm sie mit in jedes Verkaufsgespräch — auch in unseres. Anbieter, die bei Einrichtung, Erreichbarkeit und Vertragsbindung ausweichen, beantworten damit bereits die wichtigste Frage.
Der ehrliche Teil
myCraftdesk ist nicht für jeden Betrieb die richtige Wahl. Wer eine Software mit vollständiger Materialwirtschaft, Lagerhaltung und angebundenem Großhandel sucht, ist mit einer großen Branchenlösung besser bedient — und zahlt dafür auch entsprechend.
Der Bereich, in dem myCraftdesk stark ist, sind kleine bis mittlere Betriebe, bei denen der Weg von der Baustelle zur Rechnung zu lang ist und bei denen niemand Zeit hat, sich eine Software selbst zurechtzulegen. Ob Du dazugehörst, klärt am schnellsten ein kostenloser Termin.
Der Unterschied
Was Du dafür tun musst: nichts
Die Ersteinrichtung ist nicht Deine Aufgabe. myCraftdesk kommt fertig eingerichtet zu Dir — mit Deinen Abläufen, Deinen Vorlagen und Deinen Daten.
Keine Software von der Stange
Du klickst Dir nichts selbst zusammen. Wir richten myCraftdesk mit Deinen Abläufen, Deinen Vorlagen und Deinen Daten ein.
Premium-Service inklusive
Fester Ansprechpartner, der Deinen Betrieb kennt. Antwort ohne Warteschleife, ohne Ticketnummer, ohne Callcenter.
Individuell und wächst mit
Fehlt ein Feld oder läuft ein Ablauf bei Dir anders, fließt das in die Entwicklung ein. Die Software passt sich Deinem Betrieb an, nicht umgekehrt.
Keine Grundgebühr, keine Lizenz pro Mitarbeiter
Abgerechnet wird prozentual pro Rechnung — Du zahlst nur, wenn Du damit Geld verdienst. Jeder im Betrieb bekommt einen Zugang, ohne dass die Rechnung steigt.
FAQ
Häufige Fragen
Warum nennt Ihr keine konkreten Wettbewerber?+
Weil namentliche Vergleiche rechtlich heikel sind und schnell veralten. Die sechs Fragen oben sind nützlicher: Sie funktionieren bei jedem Anbieter und bei jedem Stand der Funktionsliste.
Was ist der wichtigste Unterschied zu Standardsoftware?+
Dass Du die Software nicht selbst zurechtklicken musst. Einrichtung, Anpassung und ein fester Ansprechpartner sind bei myCraftdesk Teil des Produkts und nicht ein Zusatzpaket.
Lohnt sich der Wechsel, wenn ich schon eine Software habe?+
Das hängt davon ab, wo es klemmt. Wenn die vorhandene Lösung läuft und zu Deinen Abläufen passt, lohnt sich ein Wechsel selten. Wenn Nachweise weiter auf Papier entstehen und Rechnungen am Wochenende geschrieben werden, schon.
Was kostet myCraftdesk im Vergleich?+
Anders als üblich: keine Grundgebühr, keine Lizenz pro Mitarbeiter, keine Mindestlaufzeit, sondern ein Prozentsatz pro erstellter Rechnung inklusive Service. Das Modell steht vollständig unter Preise.
Nächster Schritt
Sieh Dir an, wie dasin Deinem Betrieb aussieht.
In einem kurzen Termin zeigen wir myCraftdesk an Deinen Abläufen — und sagen Dir, was es Dich bei Deinem Rechnungsvolumen kostet. Ohne Verpflichtung.